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Rückblick: L'Inferno di Dante

Am 16. Oktober 2026 führte Prof. MMag. Dr. Domelisa Cicala das Publikum in die Welt von Dantes „Göttlicher Komödie“. Der Vortrag im Rahmen der Woche der italienischen Sprache bot spannende Einblicke in das „Inferno“ und die Bedeutung von Dantes Werk.

Wie lebendig ist Dantes Göttliche Komödie heute noch? Bei diesem Vortrag begaben wir uns auf eine spannende Entdeckungsreise durch das Inferno, den ersten Teil von Dantes Meisterwerk. Anhand ausgewählter berühmter Terzinen, ihrer Erläuterungen und ihrer deutschen Übersetzungen beschäftigten wir uns mit Dantes Sprache, seiner Rolle als „Vater der italienischen Sprache“ und der faszinierenden Welt seiner Symbole und Bilder.

Gemeinsam lasen und interpretierten wir die ersten Verse des ersten Gesangs, in denen Dante schildert, wie er sich im berühmten „dunklen Wald“ (selva oscura) verirrt hat. Wir beschäftigten uns auch mit der eindringlichen Inschrift über dem Eingang zum Inferno: „Lasst alle Hoffnung fahren, wenn ihr hier hereinkommt“ (Lasciate ogne speranza, voi ch’intrate), und reflektierten über ihre Bedeutung. Ein weiterer Schwerpunkt war die Geschichte von Paolo und Francesca und das gemeinsam gelesene Buch, das zum „Galeotto“ und damit zum Vermittler ihrer Liebe wurde. Schließlich widmeten wir uns dem leidenschaftlichen Aufruf des Odysseus, „Tugend und Erkenntnis zu folgen“ (seguir virtute e canoscenza).

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Darüber hinaus erhielten wir spannende Einblicke in den Aufbau des Werks und entdeckten die besondere Musikalität der Elfsilbler und den Klang der miteinander verketteten Terzinen, die Dantes Dichtung ihren unverwechselbaren Rhythmus verleihen. Videobeiträge zur Lectura Dantis, Lieder, Bildmaterial und Werbespots eröffneten weitere überraschende Perspektiven und zeigten, wie Dantes Worte und Motive bis heute in unserer Kultur weiterleben.

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So entstand eine inspirierende Begegnung zwischen Literatur, Sprache und Gegenwart, die uns den großen Dichter und sein Werk aus neuen Blickwinkeln näherbrachte und einmal mehr die zeitlose Ausdruckskraft der italienischen Sprache vor Augen führte.

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